Wissenschaftlicher Nachwuchs
Vollständiger Titel: Citizen Involvement in Mobility Transitions (CIMT), Nachwuchsgruppe in der Sozial-ökologischen Forschung: Mehrwert durch Partizipation? Der Einfluss von Bürgerbeteiligung auf Legitimität und Qualität politischer Entscheidungen zur nachhaltigen Stadtentwicklung
Mittelgeber: BMBF Nachwuchsgruppe
Projektleitung: Tobias Escher (Institut für Sozialwissenschaften)
Laufzeit: 05/2019 – 04/2024
Die Forschungsgruppe CIMT erforscht die Potentiale und Probleme von Bürger*innenbeteiligung an der Verkehrswende in deutschen Kommunen. Im Mittelpunkt der Untersuchung stehen lokale (formelle und informelle) Planungsprozesse zur Förderung nachhaltiger Mobilität. Wir untersuchen, unter welchen Bedingungen Kommunen durch die Einbeziehung von Bürger*innen einerseits die Qualität der politischen Entscheidungen verbessern können (insbesondere hinsichtlich der Nachhaltigkeit der gefundenen Lösungen), sowie andererseits die öffentliche Akzeptanz solcher Maßnahmen steigern können. Darüber hinaus gilt das Interesse der Gruppe der Entwicklung (teil-) automatisierter Analyseverfahren zur Unterstützung der Evaluation von Beiträgen in Beteiligungsverfahren.
Mittelgeber: Deutsch-Französische Hochschule -Deutsch-Französisches Doktorandenkolleg (DFDK)
Projektleitung: Andrea von Hülsen-Esch (Institut für Kunstgeschichte)
Laufzeit: 2022 - 2025
Kooperierende Partner: Universität Tübingen, Universität Aix-Marseille (F)
Das Deutsch-Französische Doktorandenkolleg »Kulturkonflikte / Konfliktkulturen« basiert auf der wissenschaftlichen Kooperation der Universitäten Aix-Marseille, Tübingen und Düsseldorf. Es fördert interdisziplinäre Forschung, fachübergreifende Ansätze sowie integrierte Promotionsstudien in den Bereichen der Kultur-, Medien- und Literaturwissenschaft, der Geschichte, der Philosophie, der Kunstgeschichte und Politikwissenschaft, die sich – ausgehend von einer deutschfranzösischen Perspektive – mit den Beziehungen von Kultur und Konflikt im weiten Sinne beschäftigen. Das DFGK ermöglicht Doppelabschlüsse (Doktorarbeiten in Form der Cotutelle) und längere Forschungsaufenthalte an den jeweiligen Partneruniversitäten der Doktorand*innen sowie deren nachhaltige Integration in exzellente Forschungsnetzwerke in Frankreich, Deutschland sowie anderen Ländern.
Mittelgeber: DAAD / Auswärtiges Amt
Projektleitung: Stefanie Michels (Institut für Geschichtswissenschaften)
Laufzeit: 2021 – 2026
Kooperierende Partner: Universität Dschang/Kamerun
Zur Aufarbeitung der deutschen Kolonialherrschaft in Ländern Afrikas, Asiens und des Pazifiks fördert das Auswärtige Amt (AA)/ DAAD im Rahmen des Stipendienprogramms „German Colonial Rule“ bis 2026 Nachwuchswissenschaftler*innen (Promotion) aus den ehemaligen deutschen Kolonialregionen. Im Mittelpunkt ihrer Forschung stehen das politische Handeln der verantwortlichen Regierungsstellen im ehemaligen Deutschen Reich sowie die politischen, wirtschaftlichen und kulturellen Auswirkungen auf die betroffenen Länder.
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