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Forschungsinstitut für Mittelalter und Renaissance (FIMUR)

Forschungen auf dem Gebiet des Mittelalters und der Renaissance, interdisziplinäre Zusammenarbeit, Austausch mit Instituten im In- und Ausland, jährliche öffentliche Ringvorlesung.

News/aktuelles

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FiMuR-Ringvorlesung "Flusslandschaften in Mittelalter und Früher Neuzeit"

Die interdisziplinären Ringvorlesungen des Forschungsinstituts für Mittelalter und Renaissance, schwerpunktmäßig zum Mittelalter und der Frühen Neuzeit und im Wintersemester 2021/22 zum Thema "Flusslandschaften", behandeln das Thema aus der Perspektive unterschiedlichster Fachrichtungen. Flüsse sind (genauso wie Meere oder Gebirge) seit jeher ein prägender Bestandteil von Räumen. Sie dienen als natürliche Grenzen, formen den Charakter einer Landschaft und prägen das Bild ganzer Regionen. Für die Wahrnehmung eines geografischen Raumes spielen Flüsse daher eine ganz wesentliche Rolle, und sie sind selbst aktiv an der Konstitution von Räumen beteiligt. In politischer Hinsicht sind Flüsse oftmals umkämpfte Grenzen oder Orte kriegerischer Auseinandersetzungen und können zur Projektionsfläche für nationale Diskurse werden. Gleichzeitig bilden sie aber auch Räume des Kontakts, in denen kulturelle Transfer- und Austauschprozesse stattfinden; als solche tragen sie entscheidend zur Herausbildung von Raumkulturen bzw. zur Entstehung von Kulturräumen bei. Die Vielfalt der Flusslandschaften zu umreißen und zugleich den Begriff zu konturieren, ist ein Ziel der Ringvorlesung.

 

Zwei Gastreferenten dieser Vorlesung kommen aus unserer Partneruniversität, der Université de Strasbourg, an der zeitgleich eine Ringvorlesung zum Thema „Flusslandschaften“ durchgeführt wird. Die Vorlesung kann im Modul „Kulturelle Grundlagen Europas“ (KGE) angerechnet werden.

FiMuR-Ringvorlesung "Metropolen in Mittelalter und Renaissance

Die interdisziplinären Ringvorlesungen des Forschungsinstituts für Mittelalter und Renaissance, schwerpunktmäßig zum Mittelalter und der Frühen Neuzeit und im Wintersemester 2020/21 zum Thema "Metropolen", behandeln das Thema aus der Perspektive unterschiedlichster Fachrichtungen. Mit "Metropolen" bezeichnet man politische, wirtschaftliche, kulturelle und gesellschaftliche Zentren eines Landes; in der heutigen Zeit werden sie in der Regel mit großen Städten, aber auch mit Ballungsräumen identifiziert. Die aktuellen Metropolen sind aber durchaus nicht gleichbedeutend mit den Orten, die in Mittelalter und Renaissance eine der o.a. Definition entsprechende Bedeutung hatten. Diese Differenzierung sichtbar zu machen und damit auch den Weg hin zu Finanz- oder Kunstmetropolen aufzuzeigen, ist ein Ziel der Vorträge.

 

Die Veranstaltung wird als Hybrid-Veranstaltung konzipiert, d.h., Sie können sowohl analog im Haus der Universität teilnehmen (max. 25 Plätze) als auch über eine Video-Konferenz den Vortrag hören und sich an der Diskussion beteiligen.

 

Da Covid 19-bedingt nur eine begrenzte Anzahl an Plätzen im Haus der Universität zur Verfügung steht, bitten wir um eine vorherige Anmeldung unter . Bitte geben Sie bei Ihrer Anmeldung an, ob Sie online oder vor Ort teilnehmen möchten.

Verantwortlichkeit: