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Leuchtschrift: Meet me for Coffee auf braunem Hintergrund

Auf einen kurzen Kaffee mit ...

der Fachschaft für Modernes Japan

Arne, Verena, Maurice, Phillipp, Isabelle, Anneta, Lara, Natascha, Simon und Jonas – das sind die Fachschaftsmitglieder des Studiengangs Modernes Japan. Sie beraten und vermitteln zwischen Studierenden ihres Faches und allen anderen Instanzen der Heinrich-Heine-Universität. Sie selbst sind zwischen dem dritten und elften Semester und kommen aus Düsseldorf, Wuppertal, Langenfeld, Duisburg, Essen, Köln und Krefeld.

Sie trinken gerne schwarzen, grünen, Kräuter- oder Früchtetee, Kaffee schwarz, mit Milch oder mit Schuss, mitunter auch gesüßt oder auch gerne Eiskaffee und Eistee.

 

Die meisten Räte haben bereits vor dem Beginn ihres Studiums ein großes Interesse für Japan gehegt, ganz gleich ob dies der Kultur, Geschichte oder Sprache gewidmet war. Die Suche nach einem Studium, das einem ermöglicht, sich diesem Interesse intensiver zu widmen, lag daher für viele auf der Hand. Der besondere Reiz, sich letztlich für das Studium zu entscheiden, ist jedoch eher individuell. Während manche einen für sich erfüllenden Studiengang suchten, brachte andere der Wunsch die Sprache intensiv zu lernen oder Japan im Rahmen eines Aufenthalts zu besuchen dazu, sich für den Studiengang zu entscheiden.

Die Arbeit als Fachschaftsmitglied macht einfach unglaublich viel Spaß, vor allem in einem so motivierten Team. Ganz egal wann, es gibt immer etwas zu tun, ob es nun Events für die eigenen Kommiliton*innen, die Kommunikation zwischen Dozierenden und Studierenden oder Hilfestellung bei Fragen bezüglich des Studiums sind. Ein weiteres großes Plus an der Tätigkeit im Rat ist auch der Blick hinter die Kulissen, durch den man viel über die Universität als Hochschulorgan lernen kann.

Für die Arbeit als Rat ist auf jeden Fall immer eine gute Portion Motivation und Begeisterung nötig, denn vor allem zur Erstsemesterwoche und dem Anfang des Semesters kann es gerne mal stressig werden. Weil man oft mit Fragen und Problemen von Studierenden konfrontiert wird, sollte man außerdem eine gewisse Offenheit für Angelegenheiten anderer haben und die Kommunikation zu den Dozierenden nicht scheuen. Das ein oder andere bisschen Sarkasmus ist dabei auch nicht verkehrt.

Der Schlüssel des Studiums ist die Sprache. Ein Rat aller Mitglieder ist es daher, immer an seinem Studium dranzubleiben und sich viel mit der Sprache auseinanderzusetzen. Weil Studienanfänger*innen oftmals eine sehr romantisierte Vorstellung von Japan haben empfiehlt es sich außerdem, früh tiefer in die Materie zu tauchen und sich vom Bild Japans als Land zwischen Tradition und Moderne zu entfernen.

Japanisch lebt, wie jede andere Sprache auch, von seiner Anwendung. Die kontinuierliche Konfrontation mit der Sprache zu jeder Möglichkeit ist daher das A und O. Dabei ist von den guten alten Karteikarten, japanischen Serien oder Manga und Sprachtandem mit Japaner*innen alles gängig. Im besten Fall nutzt man aber so viele der offenstehende Möglichkeiten, wie man kann.

Durch die Corona-Pandemie und die erschwerten Einreisebedingungen nach Japan, konnten viele unserer jetzigen Räte leider (noch) nicht ihr Austauschstudium an einer japanischen Universität antreten. Wenn man aber schon im 1. Semester weiß, dass man unbedingt nach Japan will, empfiehlt es sich, sich bereits früh um die eigene finanzielle  Situation und die Planung eines eigenen Forschungsprojekts zu kümmern.

Um mehr Leuten ganz gleich ihrer Lebensumstände die Möglichkeit eines Studiums zu bieten, sollte der Hybridunterricht in der Zukunft keine pandemiegebundene Ausnahme sein. Ein Studium mit einer besseren Symbiose aus digitalen Möglichkeiten und klassischer Präsenz, mit einem größeren Verständnis für studentische Bedürfnisse und Wünsche, wären daher für die Universität der Zukunft sehr wünschenswert.

Einige unserer persönlichen Restaurant-Favoriten sind kombu, Kagaya und Soba-an. Der japanische Garten des EKO-Hauses bietet sich insbesondere im Frühjahr und Sommer für schöne kurze Spaziergänge für Liebhaber japanischer Gartenkunst an.

Für Einsteiger sind Bücher wie „Naokos Lächeln“ von Haruki Murakami wirklich klasse. Ansonsten empfiehlt es sich immer zu Klassikern wie Ryonosuke Akutagawas „Rashomon“ oder Osamu Dazais „Ningen Shikkaku“ zu greifen. Wenn man aber eher Interesse an japanischen Gedichten wie Haiku hat, sind zum Beispiel Werke von Matsuo Bashō immer eine gute Wahl.

Weitere spanndende Interviews aus der Reihe "Auf einen kurzen Kaffee mit..." finden Sie hier.

Autorin: Andrea Rosicki

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