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Stefan Hartmann aus der Germanistischen Sprachwissenschaft gewinnt den HEINRICH 2022

Jutta Teuwsen, Mike Heinze, Berit Weiß, Stefan Hartmann, Stefan Reiners-Selbach Zoom

Jutta Teuwsen (Moderation), Mike Heinze, Berit Weiß, Stefan Hartmann, Stefan Reiners-Selbach (v.l.n.r)

Was für ein herrlich bunter und wissenschaftlich hochkarätiger Abend: HEINRICH – der Slam 2022! Vier Slammer*innen aus unterschiedlichen Fächern der Philosophischen Fakultät haben sich mit ihrer Forschung dem wissenschaftlichen Vortragswettbewerb gestellt. Jutta Teuwsen moderierte charmant durch den Abend und heizte das gut gelaunte Publikum im vollen Haus der Uni schon gleich zu Beginn auf einen spannungsgeladenen Abend ein: noch vor dem eigentlichen Start des Slams durfte das Publikum noch außer Konkurrenz dem Special Guest Anna Hülkenberg zuhören - der Gewinnerin des diesjährigen Düsseldorfer Philosophy Slam.

Los ging es im Wettbewerb mit der Germanistik, und zwar mit Stefan Hartmanns Slam zu wandernden Kasusmorphemen. Er zog das Publikum mit viel Witz und wissenschaftlicher Präzision in seinen Bann, einfach „des Spaßes halbers wegens“. Es folgte Stefan Reiners-Selbach aus den Digital Humanities, der den Geist aus den Geisteswissenschaften anhand von Moses (Moritz) Lazarus‘ bislang verfemtem Stellenwert in der Wissenschaftsgeschichte eindrücklich und charismatisch vor Augen führte. Als einzige Frau und noch Studierende hat Berit Weiß aus der Philosophie sehr überzeugend und auf eine (arbeits-)tierisch amüsante Art und Weise die Systemfehler der Arbeitswelt kritisch aufgezeigt und zugleich auch einen Lösungsweg benannt: Alle sollten ihren Job hassen! Als Kandidat für die Anglistik trat last but not least Mike Heinze auf. Er führte wagemutig und pointiert in die immer noch tabuisierten kulturellen Gepflogenheiten sowie literarischen Ausformulierungen der Herrentoilette ein.

Das Ohrenkomittee aus drei unparteiischen Gästen ermittelte durch die Lautstärke des frenetischen Applauses den Sieger: Stefan Hartmann gewann im Konfettiregen und unter tosendem Beifall den Heinrich 2022! Als Preis erhielt er einen Scheck über 400€ und das Institut für Germanistik den begehrten Wanderpokal. 

Herzlichen Glückwunsch und allen, die zum großartigen Erfolg des Abends beigetragen haben, ein herzliches Dankeschön und bis zum nächsten Mal zum Heinrich 2023!

Kategorie/n: Philosophische Fakultät, Fakultät Schlagzeile
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