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Resisting Translation: Opacity in Zadies Smith's Swing Time

aufgeschlagenes Buch Zoom

Gastvortrag mit Miriam Nandi, Reponse: Rebekah Herring

Zadie Smiths Romane erfreuen sich einer breiten, heterogenen Leserschaft und erzeugen zugleich Unbehagen aufgrund so mancher klischeehaft erscheinenden Figur oder eines klischeehaft erscheinenden 'anderen' Ortes. Vielfach scheinen sie uns nuancierte Beschreibungen und Charakterzeichnungen, die wir als Lesende - mit kritischem Bewusstsein für die Problematik der Darstellung sich uns entziehender "anderer" Welten und Erfahrungen - gewissermaßen erwarten, geradezu zu verweigern. Steckt dahinter eine Strategie?

Miriam Nandi geht in ihrem Vortrag auf das Moment der Opazität in Smiths Roman Swing Time ein. Rebekah Herring nimmt in ihrer Response allgegenwärtige kulturelle Übersetzungserwartungen an schwarze Individuen in westlichen Gesellschaften in den Blick.

Miriam Nandi ist Professorin für Britische Literatur im postkolonialen Rahmen an der Universität Leipzig. Sie promovierte und habilitierte sich an der Universität Freiburg und ist Alumna der Cornell School of Criticism and Theory. Ihre Forschungsschwerpunkte liegen u.a. im Bereich der postkolonialen Theorie und Literatur und der transnationalen Erinnerungsstudien.

Rebekah Herring studierte Deutsche Sprache und Literatur und Französisch an der Universität zu Köln. Sie arbeitet als Referentin für Presse- und Öffentlichkeitsarbeit und setzt sich innerhalb dieser Tätigkeit mit Themen wie Feminismus und Antirassismus auseinander. Auch privat setzt sie sich für Antidiskriminierung ein und versucht stetig, insbesondere junge Frauen auf ihrem Weg zu mehr Selbstakzeptanz zu begleiten.

Vortrag und Response in englischer Sprache. Diskussion in englisch/ deutsch.

26. Januar 2022, 16.30 Uhr, online per Zoom

Kategorie/n: Philosophische Fakultät, Fakultät Schlagzeile
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