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Neuer Studiengang „Digital Cultures“

Logo Digital Cultures: Namen des Studiengangs in Blautönen vertikal angezeigt Zoom

Selfies, Daten, Avatare – digitale Praktiken und Phänomene prägen, wer wir sind. Memes, virtuelle Welten und Algorithmen haben die Gesellschaft bereits verändert und werden es weiter tun. Ab dem Wintersemester 2026/27 können sich Studierende an der Philosophischen Fakultät mit diesen Veränderungen in dem neuen Bachelor-Studiengang „Digital Cultures“ auseinandersetzen

Digital Cultures möchte ein Studiengang sein, der die Studierenden optimal auf zukünftige Anforderungen vorbereitet: „Für unsere Studierenden ist es die Vorbereitung darauf, die digitale Welt nicht nur zu nutzen, sondern sie zu verstehen, zu hinterfragen und aktiv mitzugestalten“, erklären die Studiengangsverantwortlichen Prof. Dr. Regina Schober und Prof. Dr. Alexander Ziem. „Digital Cultures verbindet geisteswissenschaftliche Tiefe mit digitaler Kompetenz.“

Der Studiengang, der im Wintersemester 2026/27 startet, fußt auf drei Säulen:  In „Data Science & Datenkompetenz“ lernen die Studierenden, Daten zu analysieren, zu visualisieren und mit KI-Methoden auszuwerten. In dem Teilbereich „Digitale Objekte & Praktiken“ lernen sie zu verstehen, wie digitale Technologien Kultur, Identität und Öffentlichkeit prägen und in „Epistemologien der Digitalität“ setzen sie sich mit Geschichte, Ethik und Theorie der Digitalisierung auseinander. Dabei wird „Digital Cultures“ von einer Bandbreite an Fächern getragen: Kultur-/Literaturwissenschaft, Sprachwissenschaft, Kunstgeschichte, Philosophie, Geschichte und Medienwissenschaft. Die Lehrveranstaltungen finden auf Deutsch oder Englisch statt.

„Digital Cultures qualifiziert die Studierenden für Berufsfelder an der Schnittstelle von Daten, Technologie und Gesellschaft“, so die beiden Studiengangkoordinierenden Marie von Lobenstein und Dr. Fabian Barteld. „Damit können unsere Absolventen etwa in den Bereichen digitales Projektmanagement, digitaler Journalismus oder- Social-Media-Marketing arbeiten.“

Das Studium ist auf sechs Semester angelegt und verbindet von Beginn an Theorie und Praxis. Die Einschreibung für den (noch) zulassungsfreien Studiengang ist ab sofort möglich.

Der Studiengang ist im Rahmen von CoLab Curriculumentwicklung entwickelt worden, einem neuen Projekt zur kreativen Gestaltung von Studienprogrammen. Dabei stehen Future Skills im Mittelpunkt. Ermöglicht wird CoLab durch die Förderlinie „Lehrarchitektur“ der Stiftung Innovation in der Hochschullehre.

Weitere Informationen: 

Kategorie/n: Philosophische Fakultät-News, Fakultät Schlagzeile