Kunst will verstören, Kunst darf verstören, Kunst soll verstören. In der Kunstwelt ist das heute vielleicht der höchste Glaubenssatz. Aber was ist, wenn die Verstörung zu weit geht? Braucht es dann Warnhinweise auf dem Museumsticket oder Theaterprogramm? Oder haben wir es dann gar nicht mehr mit Kunst zu tun? Sollte die Philosophie der Kunst Grenzen ziehen, muss sie es vielleicht sogar tun?
Zur Person:
Reinold Schmücker ist Professor für Philosophie und Sprecher der Kolleg-Forschungsgruppe Zugang zu kulturellen Gütern im digitalen Wandel an der Universität Münster. Von 2022 bis 2025 war er Präsident der Deutschen Gesellschaft für Philosophie. Seit 2023 ist er Mitherausgeber der Zeitschrift für Ästhetik und Allgemeine Kunstwissenschaft. 2024 richtete er unter dem Thema #digital|denken den XXVI. Deutschen Kongress für Philosophie aus. Neben Büchern und Aufsätzen zur Ästhetik und Philosophie der Kunst hat er zur Ethik, zur Rechtsphilosophie und zur Politischen Philosophie publiziert. Sein Forschungsinteresse gilt gegenwärtig insbesondere der Ethik der internationalen Beziehungen und der Ethik des Zugangs zu kulturellen Gütern, der zeitlichen Dimension der Gerechtigkeit sowie der Kunst- und Artefaktphilosophie. Seine Monographie Was ist Kunst? Eine Grundlegung (1997) erschien 2014 in einer Neuausgabe, die zweite Auflage seines Buches Gibt es einen gerechten Krieg? (2021) im Mai 2025.
Wann: 22. Oktober 2026, 19:00 Uhr. Der Einlass beginnt um 18:30 Uhr.
Wo: Haus der Universität, Schadowplatz 14, 40212 Düsseldorf
Aufgrund der begrenzten Anzahl an Plätzen empfiehlt es sich, frühzeitig nach Einlassbeginn vor Ort zu sein. Alle Interessierten sind herzlich willkommen!
Weitere Informationen unter denXte.de