Heinrich Heine Zertifikatprogramm „Antisemitismuskritische Bildung“
Seit dem Sommersemester 2026 besteht für alle Studierenden der Philosophischen Fakultät der HHU die Möglichkeit, ein Zertifikat für antisemitismuskritische Bildung zu erwerben.
Das Programm umfasst drei Module, die von den Studierenden aus dem regulären Lehrangebot sowie externen Angeboten ausgewählt werden können. Es werden eine Ringvorlesung, zwei Seminare und eine externe Veranstaltung (Workshop, Exkursion etc.) besucht. Die Veranstaltungen können über einen beliebigen Zeitraum hinweg absolviert werden. Die Seminare des Vertiefungsmoduls (Modul 3) können gleichzeitig auch im Wahlpflichtbereich angerechnet werden. In den Seminaren muss ein Beteiligungsnachweis (BN) erbracht werden.
Qualifikationsziele
Sie erwerben Kompetenzen in den Bereichen
- historische und gegenwärtige Entstehungskontexte und Erscheinungsformen des Antisemitismus
- Gemeinsamkeiten und Besonderheiten von Antisemitismus und anderen gruppenbezogenen Formen der Menschenfeindlichkeit
- Pluralität jüdischen Lebens
- Demokratiebildung
- In der Ringvorlesung stellen Forschende der HHU und externe Gäste neue Befunde aus der Antisemitismusforschung vor
- Turnus: jedes Sommersemester
- Umfang: 1 SWS
- Sie suchen sich aus dem Angebot externer Veranstaltungen aus dem Themenbereich Antisemitismusprävention eine Veranstaltung aus und lassen sich diese anrechnen
- Turnus: nach Angebot
- Beispiel-Veranstaltungen:
- Workshop zum Thema Antisemitismusprävention
- Gedenkstätten-Exkursion (z.B. über Zeitreisen e.V. - Kontakt: Aletta Beck
- Sie suchen sich aus dem regulären Curriculum jeweils ein Seminar zum Themenbereich Antisemitismus sowie jüdische Kultur und Geschichte aus
- Turnus: jedes Semester
- Umfang: 4 SWS
- Lehrveranstaltungen im WiSe 2026/27
→ Anmeldung unter soziologie4(at)phil.hhu.de
Verantwortliche: Prof. Dr. Ursula Hennigfeld (Institut für Kulturwissenschaften), Prof. Dr. Anke Hilbrenner (Institut für Geschichte), Prof. Dr. Heiko Beyer (Institut für Sozialwissenschaften)