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Heinrich Heine Zertifikatprogramm „Antisemitismuskritische Bildung“

Ab dem Sommersemester 2026 besteht für alle Studierenden der Philosophischen Fakultät der HHU die Möglichkeit, ein Zertifikat für antisemitismuskritische Bildung zu erwerben. 

Das Programm umfasst drei Module, die von den Studierenden aus dem regulären Lehrangebot sowie externen Angeboten ausgewählt werden können. Es werden eine Ringvorlesung, zwei Seminare und eine externe Veranstaltung (Workshop, Exkursion etc.) besucht.

Qualifikationsziele

Sie erwerben Kompetenzen in den Bereichen

  • historische und gegenwärtige Entstehungskontexte und Erscheinungsformen des Antisemitismus
     
  • Gemeinsamkeiten und Besonderheiten von Antisemitismus und anderen gruppenbezogenen Formen der Menschenfeindlichkeit
     
  • Pluralität jüdischen Lebens
     
  • Demokratiebildung
  • In der Ringvorlesung stellen Forschende der HHU und externe Gäste neue Befunde aus der Antisemitismus-forschung vor
  • Turnus: jedes 2. Semester
  • Umfang: 1 SWS
  • Auftakt im SoSe 2026: ab 14.04. jeden zweiten Dienstag 16:30 – 18:00 Uhr in HS 3B (23.01)
  • Sie suchen sich aus dem Angebot externer Veranstaltungen aus dem Themenbereich Antisemitismusprävention eine Veranstaltung aus und lassen sich diese anrechnen
  • Turnus: nach Angebot
  • Beispiel-Veranstaltungen:
    • Workshop zum Thema Antisemitismusprävention
    • Gedenkstätten-Exkursion
  • Sie suchen sich aus dem regulären Curriculum jeweils ein Seminar zum Themenbereich Antisemitismus sowie jüdische Kultur und Geschichte aus
  • Turnus: jedes Semester
  • Umfang: 4 SWS
     
  • Lehrveranstaltungen im SoSe 2026:
    • „Literarischer Antisemitismus in Frankreich“ (Ursula Hennigfeld, Romanistik)
    • „Vernakuläre Jüdische Fotografie im historischen Kontext“ (Sarah Wobick, Jüdische Studien)
    • „Die Entstehung moderner jüdischer religiöser und politischer Ideologien“ (Sarah Wobick, Jüdische Studien)
       
  • Lehrveranstaltungen im WiSe 2026/27:
    • „Theorien des Antisemitismus“ (Heiko Beyer, Soziologie)
    • “Antisemitische Verschwörungstheorien: Produzenten, Paratexte, Medien“ (Ute Caumanns, Geschichte)
    • „Antisemitismus und Sport: Fortuna Düsseldorf im Nationalsozialismus“ (Anke Hilbrenner et al., Geschichte)
    • „Antizionismus und Antisemitismus in der Sowjetunion“ (Alexander Friedmann, Geschichte)

→ Anmeldung unter soziologie4(at)phil.hhu.de

Verantwortliche: Prof. Dr. Ursula Hennigfeld (Institut für Kulturwissenschaften), Prof. Dr. Anke Hilbrenner (Institut für Geschichte), Prof. Dr. Heiko Beyer (Institut für Sozialwissenschaften)