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            <title>News: HHU - Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf</title>
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            <description>Dieser Feed enthält News, die auf www.hhu.de veröffentlicht werden.</description>
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                <copyright>Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf</copyright>
            
            
            <pubDate>Tue, 21 Apr 2026 17:13:49 +0200</pubDate>
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                        <pubDate>Mon, 20 Apr 2026 09:54:30 +0200</pubDate>
                        <title>Ethische Herausforderungen der Migration – denXte macht Philosophie interaktiv!</title>
                        <link>https://www.philo.hhu.de/weiterer-service/fakultaet-aktuell-topmeldungen/news-detailansicht/ethische-herausforderungen-der-migration-denxte-macht-philosophie-interaktiv</link>
                        <description>Diskutieren Sie mit Prof. Dr. Frank Dietrich und denXte über ethische Herausforderungen von Migration</description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>Stellen Sie sich vor, Sie sind Minister*in des Inneren. In der öffentlichen Debatte wird kontrovers darüber diskutiert, ob die Grenzen geschlossen werden sollen oder nicht. Die Entscheidung muss jetzt getroffen werden. Zur Rechtfertigung einer restriktiven Migrationspolitik berufen sich Staaten gewöhnlich auf ihr Selbstbestimmungsrecht. Kritiker*innen wenden ein, dass das Selbstbestimmungsrecht nicht die Schädigung anderer Personen legitimiert und Migrant*innen durch ihren Ausschluss eine Schädigung erleiden. Was genau ist überhaupt eine Schädigung? Und welche Bedeutung hat das Schädigungsverbot für die moralische Bewertung der staatlichen Migrationspolitik? Wie werden Sie entscheiden?<br><br><strong>Zur Person:</strong><br>Frank Dietrich hat sich 2008 mit einer Arbeit zum Thema „Sezession und Demokratie“ an der Universität Leipzig habilitiert. Seit 2012 bekleidet er eine Professur für Politische Philosophie und Ethik an der Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf. Neben Fragen der Medizinethik und der Verteilungsgerechtigkeit beschäftigt er sich schwerpunktmäßig mit der Legitimation politischer Grenzen und territorialer Rechte.</p>
<p><strong>Wann:</strong> 30. April 2026, 19:00 Uhr. Der Einlass beginnt um 18:30 Uhr</p>
<p><strong>Wo:</strong> Haus der Universität, Schadowplatz 14, 40212 Düsseldorf</p>
<p>Aufgrund der begrenzten Anzahl an Plätzen empfiehlt es sich, frühzeitig nach Einlassbeginn vor Ort zu sein. Alle Interessierten sind herzlich willkommen!</p>
<p><br>Weitere Informationen unter <a href="http://denxte.de/" target="_blank" rel="noreferrer">denXte.de</a><br>&nbsp;</p>]]></content:encoded>
                        
                            
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                        <pubDate>Mon, 20 Apr 2026 09:17:12 +0200</pubDate>
                        <title>Autorenlesung mit Olivier Guez: „Die Welt in ihren Händen“</title>
                        <link>https://www.philo.hhu.de/weiterer-service/fakultaet-aktuell-topmeldungen/news-detailansicht/autorenlesung-mit-olivier-guez-die-welt-in-ihren-haenden</link>
                        <description>Heine Haus Literaturhaus Düsseldorf</description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>Das Buch ist ein Panorama aus Abenteuer und Geschichte. Olivier Guez erzählt darin die außergewöhnliche Lebensgeschichte der Gertrude Bell, die sich als abenteuerlustige, politisch gestaltende Frau in der von Männern dominierten Zeit nach dem Ersten Weltkrieg behauptete und eine wichtige Rolle bei der Entstehung des modernen Nahen Ostens spielte. Guez verwebt Bells privates Schicksal meisterhaft mit den komplexen geopolitischen Faktoren der damaligen Zeit. Das Ergebnis ist eine unterhaltsame und gut recherchierte Mischung aus emotionalem Frauenporträt und eindrucksvollem Orientpanorama.</p>
<p><strong>Zur Person:</strong><br>Olivier Guez (geb. 1974 in Straßburg) ist Journalist und Schriftsteller. Er schreibt für renommierte Medien wie Le Monde, die New York Times und die Frankfurter Allgemeine Zeitung. Sein Können wurde vielfach ausgezeichnet und feierte mit seinem Roman Das Verschwinden des Josef Mengele einen internationalen Bestseller-Erfolg, der auch verfilmt wurde. Olivier Guez lebt in Rom.</p>
<p><strong>Moderation und Übersetzung:</strong> Prof. Dr. Ursula Hennigfeld, Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf</p>
<p>Die Veranstaltung ist in deutscher und französischer Sprache.</p>
<p><strong>Wann:</strong> 28. April 2026, 19:30 Uhr</p>
<p><strong>Wo:</strong> Heine Haus Literaturhaus, Bolkerstr. 53, 40213 Düsseldorf</p>
<p><strong>Eintritt:</strong> EUR 12,-/8,- ermäßigt, Reservierung unter: <a href="#" data-mailto-token="kygjrm8gldmYfcglcfysq,bc" data-mailto-vector="-2">info(at)heinehaus.de</a>.&nbsp;</p>
<p>Eine Veranstaltung in Kooperation mit dem Institut français Düsseldorf. Weitere Informationen finden Sie <a href="https://www.heinehaus.de/index.php/2026/02/03/olivier-guez-die-welt-in-ihren-haenden/" target="_blank" rel="noreferrer">hier</a>.</p>
<p>&nbsp;</p>]]></content:encoded>
                        
                            
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                        <pubDate>Wed, 15 Apr 2026 09:46:15 +0200</pubDate>
                        <title>Prof. Dr. Ingo Plag tritt in den Ruhestand</title>
                        <link>https://www.philo.hhu.de/weiterer-service/fakultaet-aktuell-topmeldungen/news-detailansicht/prof-dr-ingo-plag-tritt-in-den-ruhestand</link>
                        <description></description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p><strong>Nach seiner langjährigen Tätigkeit als Professor für Englische Sprachwissenschaft scheidet Ingo Plag aus dem Dienst&nbsp;</strong></p>
<p>Ingo Plag erlangte seinen Magister 1989 in Anglistik, Amerikanistik und Politikwissenschaft an der Universität Marburg. 1993 erfolgte dort auch die Promotion in Anglistik, Allgemeiner und Vergleichender Sprachwissenschaft sowie Politikwissenschaft. 1998 habilitierte er sich ebenfalls in Marburg und erhielt die Lehrbefugnis für Englisch Sprachwissenschaft.</p>
<p>An der Philipps-Universität in Marburg war er von 1989 bis 1995 wissenschaftlicher Mitarbeiter. Ebendort war er von 1995 bis 1999 wissenschaftlicher Assistent, wobei er 1998 einen zweimonatigen Aufenthalt als Gastwissenschaftler am Max-Planck-Institut für Psycholinguistik in Nijmegen, Niederlande, absolvierte. Im Jahre 1999 erhielt er den Ruf auf seine erste Professur (C3) an die Universität Hannover für Englische Sprachwissenschaft.&nbsp;</p>
<p>Von 2000 bis 2012 forschte und lehrte er als Professor und Lehrstuhlinhaber für Englische Sprachwissenschaft (C74) an der Universität Siegen. In diesem Zeitraum war er ebenfalls als Gastwissenschaftler am Department of Linguistics, University of California at Santa Cruz, USA sowie als Gastprofessor an der School of Linguistics and Applied Language Studies, Victoria University, Wellington, Neuseeland, tätig.</p>
<p>Seine akademische Laufbahn führte ihn im Wintersemester 2012/13 bis März 2026 als Professor und Lehrstuhlinhaber für Englische Sprachwissenschaft an die Heinrich-Heine-Universität. Währenddessen hatte er ebenso für mehrere Monate einen internationalen Lehrstuhl für Empirische Grundlagen der Linguistik an der Laboratoire de Linguistique Formelle, Université Paris Diderot, inne. Seit April 2026 ist Ingo Plag Seniorprofessor an der Heinrich-Heine-Universität.</p>
<p>Ingo Plags Forschungsprojekte erhielten zahlreiche Förderungen, unter anderem durch die European Science Foundation, die Volkswagenstiftung und die Deutsche Forschungsgemeinschaft. Besonders hervorzuheben ist dabei die von ihm initiierte und geleitete DFG-Forschergruppe ‚Spoken Morphology‘ (2015-2023).</p>
<p>Seine Forschungen sind durch ganz unterschiedliche Forschungsfragen in verschiedenen Teildisziplinen der Sprachwissenschaft angesiedelt gewesen (Kreolistik, Sprachkontakt, Zweitsprachenerwerb, Varietäten, Historische Linguistik, Psycholinguistik, Computerlinguistik, Mentales Lexikon, Schreibforschung, Sprache und Musik). Seine Publikationen umfassen unter anderem sieben Monographien und mehr als sechzig Artikel in peer-reviewed Zeitschriften. Seine Lehrbücher sind weltweit benutzte Standardliteratur, und seine zusammen mit Laurie Bauer (Neuseeland) und Rochelle Lieber (USA) verfasste Monographie A Reference Guide to English Morphology wurde sowohl mit dem Opus-Magnum-Preis der Volkswagenstiftung als auch mit dem renommierten Leonard Bloomfield Award der Linguistic Society of America ausgezeichnet. Seit 2013 ist er gewähltes Mitglied der Academia Europaea.</p>]]></content:encoded>
                        
                            
                                <category>Philosophische Fakultät-News</category>
                            
                                <category>Fakultät Schlagzeile</category>
                            
                        
                        
                            
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                        <pubDate>Wed, 08 Apr 2026 15:15:00 +0200</pubDate>
                        <title>Geschichte und Gegenwart des Antisemitismus</title>
                        <link>https://www.philo.hhu.de/weiterer-service/fakultaet-aktuell-topmeldungen/news-detailansicht/geschichte-und-gegenwart-des-antisemitismus</link>
                        <description>Ringvorlesung Forum Neuzeit</description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p><strong>Ab dem Sommersemester 2026 besteht für alle Studierenden der Philosophischen Fakultät die Möglichkeit, ein Zertifikat für antisemitismuskritische Bildung zu erwerben.&nbsp;</strong><br><br>Damit werden Kompetenzen in den Bereichen</p><ul><li>historische und gegenwärtige Entstehungskontexte und Erscheinungsformen des Antisemitismus</li><li>Gemeinsamkeiten und Besonderheiten von Antisemitismus und anderen gruppenbezogenen Formen der Menschenfeindlichkeit</li><li>Pluralität jüdischen Lebens</li><li>sowie Demokratiebildung erworben.</li></ul><p>Das Programm umfasst drei Module, darunter eine Ringvorlesung, die von den Studierenden aus dem regulären Lehrangebot sowie externen Angeboten ausgewählt werden können.&nbsp;</p>
<p>Im Rahmen der Ringvorlesung im Sommersemester 2026 „Geschichte und Gegenwart des Antisemitismus“ finden folgende Veranstaltungen statt:</p><ul><li><strong>14.04.2026: Definitionen und Begriffe</strong><br>Heiko Beyer und Ursula Hennigfeld, Düsseldorf<br>&nbsp;</li><li><strong>28.04.2026: Israelbezogener Antisemitismus an Hochschulen</strong><br>Julia Bernstein, Frankfurt<br>&nbsp;</li><li><strong>12.05.2026: Erscheinungsformen des gegenwärtigen Antisemitismus in NRW</strong><br>Jörg Rensmann, Düsseldorf<br>&nbsp;</li><li><strong>26.05.2026: Antisemitismus in Bildungsmedien</strong><br>Martin Liepach, Frankfurt<br>&nbsp;</li><li><strong>23.06.2026: Campus-Antisemitismus und die lange Tradition gebildeter Judenfeindschaft</strong><br>Monika Schwarz-Friesel, Berlin<br>&nbsp;</li><li><strong>21.07.2026: Eine Re-Politisierung der Judenfeindschaft</strong><br>Lars Rensmann, Passau</li></ul><p>Jeweils Dienstag 16:30 bis 18:00 Uhr, Hörsaal 3B<br><br>→ Anrechenbar im Zertifikatsprogramm „Antisemitismuskritische Bildung.&nbsp;</p>]]></content:encoded>
                        
                            
                                <category>Philosophische Fakultät-News</category>
                            
                                <category>Fakultät Schlagzeile</category>
                            
                        
                        
                            
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                        <pubDate>Tue, 07 Apr 2026 10:27:06 +0200</pubDate>
                        <title>„Machbarkeiten des Selbst“ </title>
                        <link>https://www.philo.hhu.de/weiterer-service/fakultaet-aktuell-topmeldungen/news-detailansicht/machbarkeiten-des-selbst-1</link>
                        <description>DFG bewilligt Forschungsgruppe (FOR 5826/1)</description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p class="text-justify"><strong>Die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) fördert eine neue Forschungsgruppe an der Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf. Unter dem Titel „Machbarkeiten des Selbst. Mediale Selbstformungsprozesse in diachroner Perspektive“ untersuchen Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler aus verschiedenen geisteswissenschaftlichen Disziplinen, wie Prozesse der Selbstformung in unterschiedlichen historischen Kontexten sichtbar und verhandelbar wurden und werden. Die erste Förderphase läuft über vier Jahre. Das Fördervolumen von rund drei Millionen Euro ermöglicht die Einrichtung von fünf Promotions- und drei Postdoktorandenstellen sowie einer wissenschaftlichen Koordinationsstelle.</strong></p>
<p class="text-justify">Sprecherin der neuen Forschungsgruppe ist die Kunsthistorikerin Prof. Dr. Valeska von Rosen. Weitere Teilprojekte sind in der antiken Philosophie (Prof. Dr. Anna Schriefl), den Transkulturellen Studien (Prof. Dr. Eva-Maria Troelenberg), der Amerikanistik (Prof. Dr. Regina Schober) sowie der Geschichtswissenschaft (Prof. Dr. Reinhild Kreis, Universität Siegen) angesiedelt; die Universität Siegen ist damit als Kooperationspartnerin an der FOR beteiligt. Die neue Forschungsgruppe ist das erste ausschließlich weiblich geleitete Verbundprojekt in der Geschichte der DFG.&nbsp;</p>
<p class="text-justify">Die Forschungsgruppe untersucht Praktiken der Selbstformung von der griechischen Antike bis in die Gegenwart. Ausgangspunkt ist die Beobachtung, dass bis heute Vorstellungen eines souveränen, stabilen und aus sich selbst heraus schöpfenden Subjekts fortwirken – ein Denkmuster, das insbesondere in der Genieästhetik des 18. und 19. Jahrhunderts geprägt wurde und dabei implizit weiß und männlich gedacht war. Dem setzt die Forschungsgruppe das Paradigma eines „gemachten“ Selbst entgegen: Die Art und Weise, wie Menschen sich selbst entwerfen und darstellen – in Texten, Bildern oder digitalen Formaten –, ist stets abhängig von historisch und kulturell variablen Bedingungen sowie von den Möglichkeiten und Grenzen der jeweiligen Medien.</p>
<p class="text-justify">Untersucht werden unterschiedliche Formen medialer Hervorbringung: stoische Texte zur Selbsterziehung, frühneuzeitliche Selbstbildnisse von Künstlerinnen und hinduistische Bildkompendien in kolonialen Kontexten. In ihnen wird sichtbar, wie Menschen durch Übung und Selbstdisziplin ihren Charakter formen, wie Künstlerinnen ihre gesellschaftliche Rolle im Bild aushandeln und wie sich im Austausch zwischen europäischer Auftraggeberschaft und indischen Bildtraditionen neue Vorstellungen vom Selbst ausbilden. Weitere Untersuchungsfelder sind die im 19. Jahrhundert entstehende Denkfigur des „Etwas aus sich Machens“ – der soziale Aufstieg aus eigener Kraft als gesellschaftliches Versprechen und Lebensentwurf – sowie digitale Selbstentwürfe in sozialen Medien und ihre literarischen Verhandlungen im zeitgenössischen amerikanischen Roman.&nbsp;</p>
<p class="text-justify">Mit ihrer historisch verankerten und zugleich transkulturell ausgerichteten Perspektive trägt die Forschungsgruppe dazu bei, aktuelle Debatten über Selbstoptimierung und menschliche Gestaltbarkeit begrifflich zu schärfen und historisch zu verorten.</p>
<p class="text-justify">&nbsp;Die Ausarbeitung des Antrags wurde großzügig durch die Haubrich Stiftung gefördert.</p>]]></content:encoded>
                        
                            
                                <category>Philosophische Fakultät-News</category>
                            
                                <category>Fakultät Schlagzeile</category>
                            
                        
                        
                            
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                        <pubDate>Tue, 24 Mar 2026 11:27:58 +0100</pubDate>
                        <title>Unterstützung im Umgang mit psychisch belasteten Studierenden </title>
                        <link>https://www.philo.hhu.de/weiterer-service/fakultaet-aktuell-topmeldungen/news-detailansicht/unterstuetzung-im-umgang-mit-psychisch-belasteten-studierenden-1</link>
                        <description>Neuer Leitfaden für Lehrende</description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p><strong>Lehrende begegnen in ihrem Arbeitsalltag immer wieder Situationen, in denen Studierende Anzeichen psychischer Belastung zeigen – etwa durch Rückzug, häufiges Fehlen oder emotionale Reaktionen. Viele Lehrpersonen stellen sich dabei die Frage, wie sie angemessen und unterstützend reagieren können.</strong></p>
<p>Der neu veröffentlichte <a href="https://www.sell.hhu.de/fileadmin/redaktion/Lehre/Hochschuldidaktik/Downloads/Psychische_Belastungen/Leitfaden_psych.belasteten_Studierende.pdf" target="_blank"><strong>„Leitfaden für Lehrende zur Unterstützung im Umgang mit Studierenden mit psychischen Beeinträchtigungen“</strong></a> soll in solchen Situationen Orientierung bieten. Entwickelt wurde er von einer interdisziplinären Arbeitsgruppe, an der folgende Einrichtungen der HHU beteiligt waren: Beratungsstelle des Beauftragten für Studierende mit Behinderung oder chronischer Erkrankung (BBST), Heine-Center for Sustainable Development (HCSD, Section Health), Graduiertenakademie philGRAD, Service-Center für gutes Lehren und Lernen (SeLL), Studienberatung im Studierendenservice.</p>
<p>Der Leitfaden bietet praxisnahe Hinweise für den Umgang mit herausfordernden Situationen im Lehralltag. Er unterstützt Lehrende dabei, solche Situationen besser einzuordnen und sensibel anzusprechen. Zudem wird auf passende Unterstützungsangebote hingewiesen. Darüber hinaus werden Handlungsmöglichkeiten in akuten Krisensituationen aufgezeigt und zugleich die Grenzen der eigenen Rolle als Lehrperson verdeutlicht.</p>
<p>Der Leitfaden ersetzt keine professionelle psychologische Unterstützung, sondern soll Lehrenden Sicherheit im Umgang mit psychisch belasteten Studierenden geben und sie in ihrer Rolle stärken.</p>
<p>Das Dokument steht ab sofort auf der SeLL-Webseite in deutscher und englischer Sprache zum Download bereit.</p>
<p><strong>Weitere Informationen und Download: </strong><a href="https://www.sell.hhu.de/mentalhealth" target="_blank"><strong>Webseite Unterstützung für psychisch belastete Studierende</strong></a></p>]]></content:encoded>
                        
                            
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                        <pubDate>Mon, 09 Mar 2026 11:10:59 +0100</pubDate>
                        <title>Gremienwahlen 2026 für Studierende - jetzt Wahlvorschläge einreichen</title>
                        <link>https://www.philo.hhu.de/weiterer-service/fakultaet-aktuell-topmeldungen/news-detailansicht/gremienwahlen-2026-fuer-studierende-jetzt-wahlvorschlaege-einreichen</link>
                        <description></description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>In diesem Jahr bestimmen ausschließlich die Studierenden ihre Vertretungen im Senat, den Fakultätsräten und dem SHK-Rat neu. Die Amtszeit aller neu zu wählenden Mitglieder beginnt am 01. Oktober 2026 und endet am 30. September 2027.&nbsp;</p>
<p>Das Wahlamt stellt bereits jetzt Vordrucke für das Einreichen von Wahlvorschlägen zur Verfügung, die hier unter dem Punkt <a href="https://www.hhu.de/wahlen2026#c840072" target="_blank">„Vordrucke für Wahlvorschläge“</a> zu finden sind.&nbsp;</p>
<p>Der Wahlzeitraum, in dem die Wahlberechtigten ihre Stimme elektronisch abgeben können, umfasst 10 Tage und zwar vom 15. Juni 2026, 10.00 Uhr bis zum 25. Juni 2026, 10.00 Uhr. Zudem ist Briefwahl auf Antrag zulässig. Alle Wahlberechtigten erhalten zu Beginn der Wahl eine Wahlbenachrichtigung per E-Mail an ihre Universitätsemailadresse.</p>]]></content:encoded>
                        
                            
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                                <category>Fakultät Schlagzeile</category>
                            
                        
                        
                            
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                        <pubDate>Wed, 25 Feb 2026 11:25:59 +0100</pubDate>
                        <title>Abitur 2026 – und dann? Wir stellen unser Collegejahr-Programm vor und beantworten Deine Fragen</title>
                        <link>https://www.philo.hhu.de/weiterer-service/fakultaet-aktuell-topmeldungen/news-detailansicht/abitur-2026-und-dann-wir-stellen-unser-collegejahr-programm-vor-und-beantworten-deine-fragen</link>
                        <description></description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p><strong>Abitur 2026 – und dann? Wir stellen das Heinrich-Heine-Collegejahr an der Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf vor, ein Orientierungsstudium in den Geistes-, Kultur- und Sozialwissenschaften.&nbsp;</strong></p>
<p>Starte zum Wintersemester 2026/27 in Deine persönliche Erkundung der Fächer an der Philosophischen Fakultät an der Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf.&nbsp;</p>
<p><strong>Die nächsten Termine sind:</strong></p><ul><li>02.03.2026</li><li>26.03.2026</li><li>14.04.2026</li><li>28.04.2026</li><li>18.05.2026</li><li>08.06.2026</li><li>13.07.2026</li></ul><p>Beginn ist jeweils um 17:00 Uhr.</p>
<p>Bitte meldet euch zur Online-Infoveranstaltung <a href="#" data-mailto-token="kygjrm8amjjcechyfpYffs,bc" data-mailto-vector="-2">per E-Mail an</a>. Wir nutzen die Plattform <a href="https://www.webex.com/de/index.html" target="_blank" rel="noreferrer">Webex</a> für die Durchführung.</p>
<p>Ihr seid herzlich willkommen!</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Weitere Informationen findet ihr auf unseren Seiten zum <a href="/collegejahr" target="_blank">Heinrich-Heine-Collegejahr</a>.&nbsp;</p>]]></content:encoded>
                        
                            
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                        <pubDate>Mon, 09 Feb 2026 10:03:51 +0100</pubDate>
                        <title>Prof. Dr. Thomas Poguntke tritt in den Ruhestand </title>
                        <link>https://www.philo.hhu.de/weiterer-service/fakultaet-aktuell-topmeldungen/news-detailansicht/prof-dr-thomas-poguntke-tritt-in-den-ruhestand</link>
                        <description></description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p><strong>Nach 16 Jahren an der Heinrich-Heine-Universität als Lehrstuhlinhaber für Vergleichende Politikwissenschaft und Ko-Direktor des PRUF scheidet Thomas Poguntke mit Ablauf des Monats Februars 2026 aus dem Dienst</strong></p>
<p>Nach sechs Semestern Geschichte und Politikwissenschaft an der Universität Stuttgart folgte 1983 der M.Sc. in Politikwissenschaft an der London School of Economics. Daran schloss sich die Promotion am Europäischen Hochschulinstitut in Florenz zu den Grünen in Deutschland aus vergleichender Perspektive an. Doktorvater war Prof. Ian Budge von der Universität Essex. Von Florenz führte die akademische Laufbahn 1987 nach Mannheim, zunächst als Mitarbeiter an der Forschungsstelle für gesellschaftliche Entwicklungen unter der Leitung von Prof. Rudolf Wildemann. Es folgte die Arbeit am Mannheimer <i>Lehrstuhl für Politische Wissenschaft und International vergleichende Sozialforschung</i> bei Prof. Max Kaase und Prof. Jan van Deth, die auch die Habilitation zu politischen Parteien in Europa betreuten. Die Arbeit basierte auf den Daten eines großen internationalen Projektes zur Organisation politischer Parteien (geleitet von Richard S. Katz und Peter Mair), zu dem Thomas Poguntke die von der DFG geförderte deutsche Teilstudie beisteuerte. Die Habilitation wurde 1999, gefördert durch ein DFG-Habilitandenstipendium, abgeschlossen.&nbsp;</p>
<p>Nächste Station war eine Vertretungsprofessur an der Universität Bielefeld, auf die der Umzug nach Großbritannien erfolgte. Von 2000 bis 2005 war Thomas Poguntke Professor und Research Director an der <i>School of Politics, International Relations and the Environment</i> (SPIRE) der Keele University und anschließend bis 2006 Direktor <i>des Institute for German Studies Studies</i> an der University of Birmingham. In dieser Zeit koordinierte er unter anderem ein großes internationales ESRC-Projekt zur Europäisierung nationaler politischer Parteien und veröffentlichte mit Paul Webb, University of Sussex, eine Studie zur Präsidentialisierung der Politik moderner Demokratien bei Oxford University Press.</p>
<p>2006 folgte der Ruf an die <i>Ruhr-Universität Bochum</i> und 2010 an <i>die Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf</i> auf den Lehrstuhl für Vergleichende Politikwissenschaft, verbunden mit dem Ko-Direktorat des Instituts für deutsches und internationales Parteienrecht und Parteienforschung (PRUF). In diese Zeit fallen auch zwei Gastaufenthalte am Europäischen Hochschulinstitut Florenz und einer an der Australian National University in Canberra. Im Zentrum der Düsseldorfer Arbeit war neben der Leitung des PRUF (mit Martin Morlok und später Sophie Schönberger) die Koordination eines internationalen Forschungsprojektes zu politischen Parteien in 50 Ländern, zusammen mit Susan Scarrow, Houston, Paul Webb, Sussex, und Emilie van Haute, ULB, gefördert durch das ORA-Programm sowie eine intensive einschlägige Publikationstätigkeit, unter anderem zu ‚“Political Parties and the Crisis of Democracy“ bei Oxford (2024 zusammen mit Wilhelm Hofmeister).</p>
<p>Neben seiner universitären Tätigkeit war und ist er regelmäßig in wissenschaftlichen Gremien aktiv, zum Beispiel als gewählter Sprecher des Council des European Consortium for Political Research (ECPR) und als Mitglied der Beiräte führender Fachjournale. Er wurde im Mai 2025 in die europäische Wissenschaftsakademie <i>Academia Europaea</i> gewählt, was seine Bedeutung für die internationale Forschung unterstreicht.&nbsp;</p>]]></content:encoded>
                        
                            
                                <category>Philosophische Fakultät-News</category>
                            
                                <category>Fakultät Schlagzeile</category>
                            
                        
                        
                            
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                        <pubDate>Mon, 02 Feb 2026 09:53:05 +0100</pubDate>
                        <title>Prof. Dr. Jürgen Wiener tritt in den Ruhestand</title>
                        <link>https://www.philo.hhu.de/weiterer-service/fakultaet-aktuell-topmeldungen/news-detailansicht/prof-dr-juergen-wiener-tritt-in-den-ruhestand</link>
                        <description></description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p><strong>Nach seiner langjährigen Tätigkeit als Professor für Kunstgeschichte scheidet Jürgen Wiener aus dem Dienst.&nbsp;</strong></p>
<p>Nach einer Ausbildung als Schreiner und dem Zivildienst studierte Jürgen Wiener seit dem Wintersemester 1982/83 an der Julius-Maximilians-Universität Würzburg Kunstgeschichte, Archäologie, Mittelalterliche Geschichte und Volkskunde. Während des Magisterstudiums war er einer der Konzeptoren und Organisatoren des Kulturprogramms des Autonomen Kulturzentrums Würzburg mit Schwerpunkt auf Musikavantgarden.&nbsp; Der Magisterstudium schloss er 1987, das anschließende Promotionsstudiums 1989 ab. Thema der Dissertation war die <i>Bauskulptur von S.&nbsp;Francesco von Assisi</i>. Im Zentrum der stilgeschichtlich angelegten Arbeit standen zum einen Fragen des Kulturtransfers gotischer Architektur und Skulptur aus dem Großraum Paris zur Grabeskirche des Hl. Franziskus nach der Neuausrichtung seiner Gemeinschaft als <i>ordo studens</i> und zum anderen das Entstehen einer darauf basierenden eigenständigen regionalen Kunstproduktion. Diese verband die Adaptionen transalpiner Gotik mit der Gotikrezeption in Mittel- und Süditalien. Methodische Basis in qualitativer und quantitativer Perspektive war die umfassende, durch ein umfangreiches Bildarchiv gestützte Werkkenntnis gotischer Architektur, Skulptur und Bauornamentik im Gebiet des Königs von Frankreich sowie in Mittelitalien und Neapel.&nbsp;</p>
<p>Die Auseinandersetzung mit den Zusammenhängen zwischen nord- und südalpiner Gotik bestimmten weiterhin das Forschungsinteresse von Jürgen Wiener, nachdem er zum Sommersemester 1990 eine Stelle als wissenschaftlicher Mitarbeiter an der Heinrich-Heine-Universität angetreten hatte. Seit 1991 wurde er zum Akademischen Rat ernannt (dann Oberrat und seit 2004 Akademischer Direktor). Zunächst mit Prof. Joachim Poeschke und dann vor allem mit Prof. Hans Körner und ab 2001 auch mit Prof. Andrea von Hülsen-Esch war er wesentlich am Auf- und Ausbau des mit Hilfe der Gerda-Henkel-Stiftung neu gegründeten Seminars (später Instituts) für Kunstgeschichte beteiligt. Zugleich arbeitete er bis 2002 an seiner Habilitationsschrift zum Dom von Orvieto. In ihr verbindet er im Sinne eines <i>new materialism</i> Fragen um ein Produktionskollektiv und seine finanziellen Ressourcen und Materialien/Gewerke sowohl mit den politischen Ambitionen einer Stadt als Kommune und Papstresidenz als auch mit der deskriptiv analysierten Rolle eines überragenden entwerfenden Autors, ohne also die „Überleitung zur Form“ (Martin Warnke) nur als Überbaueffekt materieller Bedingungen zu begreifen. Der Standort Düsseldorf und die Lehre (davon 2003/04 drei Semester an der Universität zu Köln als Lehrstuhlvertreter), bei der er die für seine Forschung typische Autopsie der Bauten und Artefakte auch den Studierenden beispielsweise in über 100 Exkursionen vermittelte, waren der Grund, weshalb er sich zunehmend der Frühen Neuzeit vor allem im Bereich der Gartenkunst (im Zusammenhang mit dem Museum für Gartenkunst in Benrath) und der regionalen Moderne zuwandte. Dabei fokussierte er vor allem die Sakralkunst und die Kunstausbildung. Seit 2000 hat er – oft in Kooperation mit Hans Körner – Projekte vor allem zur modernen Sakralkunst entwickelt, in die Studierende bis hin zu Ausstellungen, Tagungen und Publikationen involviert sind. Institutionell zog sein regionalistischer Ansatz die Mitgliedschaft im Arbeitskreis <i>Moderne im Rheinland e.V.</i> und in der länderübergreifenden <i>Niederrhein-Akademie Academie Nederrijn</i> (NAAN) sowie die Mitarbeit bei den großen LVR-Projekten <i>1914 Mitten in Europa. Das Rheinland und der Erste Weltkrieg</i> &nbsp;und <i>Bauhaus 100</i> und die Mitarbeit am beantragten Graduiertenkolleg zur <i>Bonner Republik</i> nach sich. Er ist Mitglied des interdisziplinären <i>Forschungsinstituts für Mittelalter und Renaissance</i> (FIMUR), für das er mehrere Ringvorlesungen konzipiert, organisiert und&nbsp; publiziert hat (u.a. <i>Der Wert der Arbeit</i> und <i>Altersphantasien</i>). Die Ortbezogenheit seiner Forschungen hieß auch, das er die Architektur der Heinrich-Heine-Universität in Büchern, Aufsätzen und Führungen erklärt und für ihre Akzeptanz geworben hat. Viele Jahre leitete er den Teilbereich Architektur der <i>Enzyklopädie der Neuzeit</i>.</p>
<p>2006 wurde er zum außerplanmäßigen Professor ernannt. Etwa seit derselben Zeit brachte er zehn Jahre lang seine Expertise aus der Habilitation und Gartenkunst in die Vorbereitung und Durchführung des Graduiertenkollegs <i>Materialität und Produktion</i> ein. Zuletzt hat er sich dem Zusammenhang von Bildender Kunst und dem Free Jazz, für den er sich seit 50 Jahren interessiert, wissenschaftlich gewidmet. In allen seinen wissenschaftlichen Tätigkeitsbereichen hat die Fotokamera seine Aktivitäten begleitet und bedingt und damit den Aufbau eines eigenen Fotoarchivs mit über 200.000 Bildern ermöglicht.</p>
<p>Jürgen Wiener hat sich auch auf der Ebene der universitären Selbstverwaltung engagiert. Viele Jahre war er Mitglied in Habilitationsausschusses, hat Berufungs- und Habilitationsverfahren geleitet, war zweimal Geschäftsführer und Mitglied im Fakultätsrat, war an der Konzeption der gestuften Studiengänge im Fach Kunstgeschichte und an den Reakkretierungen beteiligt, war Studiengangsbeauftragter (inkl. Fachstudienberatung).</p>
<p>Jürgen Wiener wird auch nach der Pensionierung einen Teilprojekt eines von der DFG geförderten Projekts zur <i>Große[n] Ausstellung Düsseldorf 1926 für Gesundheitspflege, soziale Fürsorge und Leibesübungen (GeSoLei)</i> noch bis Herbst 2028 leiten, zu dem parallel auch eine Ausstellung im Stadtmuseum stattfinden wird, und dazu Tagungen veranstalten und Bücher publizieren. Er hat vor, auch weiterhin Lehrveranstaltungen anzubieten und endlich auch diejenigen Reisen machen zu können, die in den vielen Jahren an der Heinrich-Heine-Universität zu kurz gekommen sind. Die Kamera immer im Gepäck.</p>]]></content:encoded>
                        
                            
                                <category>Philosophische Fakultät-News</category>
                            
                                <category>Fakultät Schlagzeile</category>
                            
                        
                        
                            
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