19.06.2019 13:03

Neue Nutzungsbedingungen für Gebäude 23.31 und 23.32 bis zum 30. September. Dekanat koordiniert Maßnahmen zwischen den betroffenen Instituten und der Verwaltung

Von: Katrin Koster/Frank Meier

Aufgrund von Brandschutzmängeln gelten für die Gebäude 23.31 und 23.32 an der Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf (HHU) ab sofort veränderte Nutzungsbedingungen und Öffnungszeiten bis zum 30. September. Diese Maßnahmen betreffen vor allem Beschäftige und Studierende der Philosophischen Fakultät.

„Die Sicherheit steht für alle Verantwortlichen an erster Stelle. Ziel der Sofortmaßnahmen ist der Schutz der Studierenden und Beschäftigten bei möglichst geringen Einschränkungen“, erklärt Dr. Martin Goch, Kanzler der HHU. Aus diesem Grund sind die Gebäude ab sofort ausschließlich montags bis freitags von 6:30 bis 20:00 Uhr geöffnet. In dieser Zeit sorgen zusätzliche Brandwachen dafür, dass mögliche Brände früh und schnell erkannt, Nutzer gewarnt und erste Maßnahmen eingeleitet werden.

Das aktualisierte Sicherheitskonzept sieht vor, die Anzahl der in den beiden Gebäuden befindlichen Personen zu reduzieren. Daher sind die Seminarräume ab Ebene 00 aufwärts geschlossen; auf Ebene U1 können sie aufgrund der problemlos erreichbaren Fluchtwege weiter genutzt werden. Für rund 1.000 Veranstaltungen im laufenden Semester, die in den betroffenen Räumen stattfinden, wurden bereits Ausweichmöglichkeiten gefunden. Auch Rektorat und Dekanat stellen kurzfristig eigene Sitzungsräume zur Verfügung.

Alle Beteiligten erarbeiten derzeit mit Hochdruck ein Konzept für die weitere Nutzung der Gebäude. Dabei ist es das Ziel Aller, eine einvernehmliche Lösung zu finden, die den universitären Betrieb so wenig wie möglich beeinträchtigt. Vorrangig wird geprüft, ob der Teilbetrieb der Gebäude dauerhaft möglich ist. Nur sofern sich diese Option zerschlagen sollte, werden beide Gebäude zum 30. September vollständig geschlossen werden müssen.

Nach der Schließung der Fluchtbalkone der Gebäude 23.31 und 23.32 im März 2019 wurden tiefergehende brandschutztechnische Prüfungen des Gebäudes durchgeführt. In diesen Prozess waren der Bau- und Liegenschaftsbetrieb NRW als Eigentümer der Gebäude auf dem Campus, die HHU, ein Brandschutzsachverständiger, der Zuständige für die Bauaufsichtlichen Angelegenheiten und die Feuerwehr fortlaufend involviert. Die Prüfungen brachten zutage, dass weitere Brandschutzmängel in den Gebäuden bestehen. Aus diesem Grund sind jetzt die weitergehenden Sicherheitsmaßnahmen notwendig geworden und wurden im gegenseitigen Einvernehmen umgehend umgesetzt.

Prof. Achim Landwehr, Dekan der Philosophischen Fakultät, kündigt an, die Anfragen der betroffenen Institute im Dekanat zu sammeln und gemeinsam mit dem zuständigen Dezernat an Lösungsmöglichkeiten zu arbeiten, damit die Lehrveranstaltungen aus diesen Gebäudeteilen möglichst reibungsfrei fortgesetzt werden können. Eine Reihe von zusätzlichen Räumen konnten bereits für den Lehrbetrieb zur Verfügung gestellt werden. Die Institute sind aufgefordert, sich mit konkreten Raumbedarfen an das Dekanat zu wenden. (dekanat(at)phil.hhu.de)

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