29.01.2020 09:51

Großartige Stimmung bei der Examensfeier des Wintersemester 2019 der Philosophischen Fakultät

Applaus für die Absolventinnen und Absolventen

201 Master- und 400 Bachelor-Studierende können mit Stolz behaupten, ihm vergangenen Wintersemester ihr Studium an der Philosophischen Fakultät erfolgreich abgeschlossen zu haben. Im Beisein ihrer Familien, Freunde und Dozent*innen nahmen nun zahlreiche Absolvent*innen aus einer Vielzahl an Studiengängen im Rahmen der Examensfeier am 27. Januar 2020 glücklich ihre Urkunden entgegen. Gekommen waren auch Hochschulratsmitglied Ricarda-Bauschke-Hartung, Kanzler Martin Goch, Prorektor Stefan Marschall sowie Senatsvorsitzender Wolfram Knöfel, um den Abend mit den Examinierten gebührend zu feiern.

Prof. Dr. Achim Landwehr hält seine Rede

Prof. Dr. Achim Landwehr. Bild: HHU/ Medienlabor

Eröffnet wurde die akademische Feier von Dekan Prof. Dr. Achim Landwehr, der in seiner Rede betonte, dass ein Studium nicht einfach nur die Persönlichkeiten eines jeden Studierenden forme, sondern dies auch im Umkehrschluss gleichermaßen für die Universität gälte: „Durch Sie (die Abolvent*innen; Anm. d. Red.) hat sich auch die Universität verändert. Und das wissen wir sehr zu schätzen!“. Der Dekan legte den Absolvent*innen ans Herz, weiterhin neugierig, aufgeschlossen und begeisterungsfähig zu bleiben und drückte ebenso die Hoffnung aus, auch zukünftig als Philosophische Fakultät ein Teil ihres Lebensweges zu sein.

Studiendekan Prof. Dr. Gottfried Vosgerau wandte sich ebenfalls mit einem Grußwort an die Studierenden. Seine Rede hob den Kern des geisteswissenschaftlichen Studiums hervor, nämlich den sicheren Umgang mit Begriffen sowie den Erwerb von Fähigkeiten, sprachliche Gebilde kritisch zu analysieren und Inhalte auf den Punkt zu bringen. „Sie haben gelernt, harmlose stilistische Entgleisungen von geistigen Brandstiftungen zu unterscheiden. Sie können subtile Wertungen und oft ungewollte sprachliche Diskriminierungen entlarven. Und diese Kompetenzen sind enorm viel wert!“, attestierte Prof. Vosgerau den Examinierten und verband damit gleichfalls seinen Wunsch, dass diese für die Gesellschaft zentralen Fähigkeiten zum Wohle von Vielen eingesetzt werde.

Seitens der Studierenden sprach Ines Lange aus dem Institut für Kunstgeschichte zu ihren Kommiliton*innen. Mit sicherlich hohem Wiedererkennungswert für alle, erzählte sie einige persönlichen Anekdoten aus dem Studierendenalltag. Ihre Rede ließ die Masterabsolventin mit Dankesworten an das familiäre und soziale Umfeld ausklingen, plädierte aber auch für ein Dankeschön an das eigene Selbst: „Und wir dürfen uns heute auch bei uns selbst bedanken, dass wir das durchgezogen haben“.

Verleihung von fünf Sonderpreisen

Neben der festlichen Vergabe der Examensurkunden wurden zugleich fünf Preise an herausragende Abschlussarbeiten verliehen:

Als sprachlich und inhaltlich herausragendste Masterarbeit des Faches Germanistik erhielt Simon Bublitz für „Die Sprache des "Bürgertums" und dessen Begriff“ aus den Händen von Prof. Dr. Ricarda Bauschke-Hartung den Carl-Wambach-Preis der Heinrich Heine-Carl Wambach Stiftung.

Der Förderpreis des Alumni-Vereins FörderLink Düsseldorf e.V. der Allgemeinen Linguistik wurde dreimal verliehen: Corinna Langer (in Abwesenheit) erhielt für ihren Masterabschluss “Focus sensitivity and prosodic structure in Hungarian - A case study on the additive particle is“ ihre Auszeichnung. Jannis Jakobs wurde für seinen Abschluss im integrativen Studiengang Linguistik gewürdigt. Der Titel seiner Bachelorarbeit lautet "Defective verbal paradigms in Spanish: A case study on ‚abolir”. Und auch Jule Pohlmann konnte sich über eine Auszeichnung freuen. Sie schloss ihr Studium der Computerlinguistik mit einer Arbeit zum Thema „Transition-based AMR parsing with supertags“ ab.

Jun.-Prof. Dr. Ruben van de Vijer vom Institut für Sprache und Information überreichte Janna Keberlein, die mit dem Thema „Der Holocaust in der Ukraine. Antisemitische Einstellungen der ukrainischen Bevölkerung“ überzeugte, den Förderpreis für Antisemitismusforschung.

Die beiden Absolventinnen Christine Buse und Selina Dietl wurden für ihren wesentlichen Beitrag zur Journalismusforschung 2018 bis 2019 mit dem Heinrich-Heine-Journalismuspreis für die besten Bachelorarbeiten aus dem Institut für Sozialwissenschaften durch den WDR-Redakteur Detlef Schlockermann ausgezeichnet.

Mit der Verleihung des Verso-Preises des Vereins der Freunde und Förderer des Sozialwissenschaftlichen Instituts e.V. für die beste Bachelorarbeit aus dem Institut für Sozialwissenschaften im Jahre 2019, wurde Carlotta Brüning mit ihrer Arbeit zum Thema „Akzeptanz und Ablehnung deutsch-türkischer Ehen. Eine Analyse der Erklärungsfaktoren sozialer Distanz zu ethnischen Minderheiten mit Daten des ALLBUS 2016“ durch Dr. Susanne Keuneke geehrt.

Musikalisch abgerundet wurde der Abend durch den Unichor der Heinrich-Heine-Universität unter der Leitung von Silke Löhr, der mit einem Auszug seines Repertoires dem Empfang einen festlichen Ausklang verlieh.

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