Publikationen

Hier finden Sie Publikationen zum Bereich graphisches Erzählen von unseren Mitgliedern. Unser erster gemeinsamer Sammelband "Krieg und Migration im Comic. Interdisziplinäre Analysen" erscheint im Sommer 2020.

 

Buchpublikationen

icon Düsseldorf: Krieg und Migration im Comic. Interdisziplinäre Analysen. Bielefeld: Transcript, 2020 (erscheint im Sommer).

Freund oder Feind? Eigenes oder Fremdes? Graphische Erzählungen brechen vorstrukturierte binäre Wahrnehmungsmuster auf. Krieg und Migration zählen schon seit den Anfängen des Comics zum Kernbestand des Genres und sind im Zuge der politischen Instabilitäten der 2010er Jahre erneut in den Fokus vieler Werke gerückt. Das Spektrum reicht hierbei von dokumentarischen Comics bis zur fiktionalen Ausgestaltung von Einzelschicksalen. Aus unterschiedlichen Fachperspektiven analysieren die Beiträger*innen daher die Erzählstrategien von Comics über Krieg und Migration sowie deren Analogien und Differenzen zu verwandten Medien wie Literatur, bildende Kunst, Fotografie und Film.

Das Buch auf der Verlagshomepage


Florian Trabert / Mara Stuhlfauth-Trabert / Johannes Waßmer (Hg.): Graphisches Erzählen. Neue Perspektiven auf Literaturcomics. Bielefeld: Transcript, 2015. 

Comicadaptionen literarischer Texte haben sich in den letzten Jahren als enorm produktive Kunstform etabliert. Das Spektrum reicht dabei von eng an die literarische Vorlage angelehnten Umsetzungen bis zu Adaptionen, die den Prätext hochgradig verfremden. Die Beiträge des Bandes analysieren die für Literaturcomics charakteristischen Transformationsprozesse, die sich sehr dynamisch gestalten. Der medial bedingten Reduktion der literarischen Vorlage auf textueller Ebene steht die Erweiterung um eine visuelle Dimension gegenüber, die neben comicspezifischen Gestaltungsmitteln auch Motive und Verfahren der bildenden Kunst und des Films einbezieht.

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Frank Leinen / Guido Rings (Hg.): Bilderwelten - Textwelten - Comicwelten. Romanistische Begegnungen mit der Neunten Kunst. München: Martin Meidenbauer, 2007.

Der vorliegende Sammelband umfasst vorrangig Beiträge der Sektion "Textwelten – Bilderwelten – Comicheften", die der Comicforschung während des XXIX. Romanistentages (Saarbrücken 2005) ein internationales und interdisziplinäres Forum bot. Die Autoren untersuchen, in wie weit sich Comics aufgrund ihrer gattungsspezifischen Hybridität für die Erörterung medien- und kulturwissenschaftlicher, produktions- sowie rezeptionsspezifischer, aber auch philologischer Fragestellungen eignen. Das Kapitel "Erlebte Wirklichkeiten – gelebte Welten" erfasst Comics als Ausdruck und Träger einer Auseinandersetzung mit historischen, politischen und sozialen Prozessen, Personen und Ereignissen, bevor unter dem Titel "Imaginierte Wirklichkeiten – konstruierte Welten» die Optionen des Mediums im Licht von Experiment und Innovation zur Sprache kommen. In Anbetracht des kritischen Potentials der Comics und in Anerkennung ihres intermedialen Charakters möchte der Band den «Emanzipationsdiskurs der Comictheorie" (Dünne) fortschreiben und bereichern.

(Rezensionen: Annika Krüger, in: Literaturwissenschaftliches Jahrbuch 49 [2008], S. 423-427; Jörg Dünne, in: Philologie im Netz (PhiN) 47/2009, S. 46-50; Burkhard Pohl, in: Iberoamericana 9, 33 [2009], S. 234-236).

 

Aufsätze

Michael Heinze

„Queering the Frame – Graphic Storytelling and Frameworks of Cultural Identity.“ In: Slavko Kacunko, Ellen Harlizius-Klück, Hans Körner (ed.s). Framings. Berlin: Logos 2015, 445-457.

„Traditionspflege oder Kitsch? Die Hochzeit von Prince William und Kate Middleton im Spannungsfeld zwischen nationaler Identitätsfrage und Kitsch.“ In: Frank Leinen, Elmar Schafroth (ed.s). Kitsch?! Interdisziplinäre Annäherungen an ein unterschätztes Phänomen. Düsseldorf: düsseldorf university press 2015, 207-229.

„Graphische Texte an der Hochschule unterrichten – Herausforderungen und Potenziale.“ In: Angela Weber, Katharina Moritzen (ed.s). Tausend Bilder und eins – Comic als ästhetische Praxis in der postmigrantischen Gesellschaft. Bielefeld: transcript Verlag 2017, 288-293.


Frank Leinen

Frank Leinen/Corinna Koch, "Vom Süden und Norden: aktuelle Herausforderungen und Möglichkeiten der convivencia in der novela gráfica Calle del Norte und ihre Einbettung in den fortgeführten Spanischunterricht der Qualifizierungsphase", in: Corinna Koch/Sabine Schmitz (Hg.), Convivencia: Dialogische Studien von Fachdidaktik und Fachwissenschaft zu ambivalenten Deutungsmustern gesellschaftlichen Zusammenlebens in Spanien. Berlin u.a.: Peter Lang 2020, S. 131-180.

Frank Leinen, "Histoire(s) de la Grande Boucle - Die Tour de France in der  französischen Bande Dessinée", in: ders. (Hg.)., Vélomanie. Facetten  des Radsports zwischen Mythos und Ökonomie, Bielefeld: transcript 2019, S. 67-112.

„GedächtnisKultur im Museum. Zur Problematik der Formung von Wissen, Erinnerung und Kultur in Marc-Antoine Mathieus 'Les Sous-sols du Révolu'“, in: David Beikirch/Matthias Wagner K (Hg.), Kartografie der Träume. Die Kunst des Marc-Antoine Mathieu, Frankfurt/Main: Museum Angewandte Kunst 2017, S. 45-56.

„Das andere Denken - das Andere denken. Grenzüberschreitungen als Gestaltungsprinzip bei Marc-Antoine Mathieu“, in: David Beikirch/Matthias Wagner K (Hg.), Kartografie der Träume. Die Kunst des Marc-Antoine Mathieu, Frankfurt/Main: Museum Angewandte Kunst 2017, S. 93-102.

„Mediale Kombinatorik, Transgressionen und Beglaubigungsstrategien in 'L'enfant penchée' und 'L'affaire Desombres' (François Schuiten/Benoît Peeters)“, in: Roger Lüdeke (Hg.), Kommunikation im Populären. Interdisziplinäre Perspektiven auf ein ganzheitliches Phänomen. Bielefeld: Transcript 2011, S. 233-255.

„Spurensuche im Labyrinth. Marc-Antoine Mathieus Bandes dessinées zu Julius Corentin Acquefacques als experimentelle Metafiktion“, in: Frank Leinen / Guido Rings (Hg.), Bilderwelten - Textwelten - Comicwelten. Romanistische Begegnungen mit der Neunten Kunst. München: Martin Meidenbauer 2007, S. 229-263.


Mara Stuhlfauth-Trabert

„Überlegungen zur Schriftbildlichkeit aus postkolonialer Perspektive. Zu Shaun Tans The Arrival und Craig Thomsons Habibi“, in: Monika Schmitz-Emans/Linda Simonis/Simone Sauer-Kretschmer (Hg.): Schrift und Graphisches im Vergleich [in Vorbereitung]

„der schwerkraft der meisten japan-erzählungen entgegen – Kathrin Rögglas und Oliver Grajewskis tokio, rückwärtstagebuch“. In: Iuditha Balint/Tanja Nusser/Rolf Parr (Hg.): Kathrin Röggla, München 2017, S.196-215.

„Interkulturelle Stereotype und Klischees in Flix’ Faust und Posy Simmonds’ Gemma Bovery“. In: Florian Trabert/Mara Stuhlfauth-Trabert/Johannes Waßmer (Hg.): Graphisches Erzählen. Neue Perspektiven auf Literaturcomics. Bielefeld 2015, S. 169-186.

„Vorwort. Graphisches Erzählen in Literaturcomics“. In: Florian Trabert/Mara Stuhlfauth-Trabert/Johannes Waßmer (Hg.): Graphisches Erzählen. Neue Perspektiven auf Literaturcomics. Bielefeld 2015, S. 7-15. [zusammen mit Florian Trabert]

Florian Trabert

„Sie können sich nicht vorstellen, wie man hier als Fremder behandelt wird. Interkulturalität in Barbara Yelins Comic Irmina“, in: Angela Weber/Katharina Moritzen (Hg.): Tausend Bilder und Eins. Comic als ästhetische Praxis in der postmigrantischen Gesellschaft, Bielefeld 2017, S.412-419.

„Das Leben als Nachahmung von Flauberts Meisterwerk. Posy Simmonds’ Literaturcomic Gemma Bovery als Translation von Flauberts Madame Bovary“, in: Nathalie Mälzer: Übersetzungen und Adaptionen von Comics, Berlin 2015, S.199-216.

„Vorwort. Graphisches Erzählen in Literaturcomics“, in: Florian Trabert/Mara Stuhlfauth-Trabert/Johannes Waßmer (Hg.): Graphisches Erzählen. Neue Perspektiven auf Literaturcomics, Bielefeld 2015, S.9-16. [zusammen mit Mara Stuhlfauth-Trabert]

„Comics sind gefährlich! Flix’ Don Quijote als Metacomic“, in: Florian Trabert/Mara Stuhlfauth-Trabert/Johannes Waßmer (Hg.): Graphisches Erzählen. Neue Perspektiven auf Literaturcomics, Bielefeld 2015, S.109-123.

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