25.09.17 09:30

Das neue Lehrangebot der Philosophischen Fakultät: Kulturelle Grundlagen Europas

25.09.2017 Im kommenden Wintersemester wird das neue interdisziplinäre Modul "Kulturelle Grundlagen Europas" angeboten, welches die Fächer Romanistik, Germanistik, Philosophie und Jiddistik verbindet.

Mit dem neuen Modul "Kulturelle Grundlagen Europas" werden den Studierenden drei fachübergreifende Themenbereiche angeboten. Es werden folgende Themen behandelt:

  • Ideen- und Denkfiguren Europas
  • Mehrheitsstrukturen und Minderheiten in Europa
  • Exil, Migration und Expansion

Vier Veranstaltungen werden in diesem Modul angeboten, in denen sich mit unterschiedlichsten romanistischen, germanistischen, philosophischen und jiddistischen Fragestellungen auseinandergesetzt wird:

Die Philosophie Albert Camus'

Oliver Victor befasst sich in seiner Veranstaltung mit den philosophischen Hauptwerken des Philosophen Albert Camus. Die Philosophie Camus' wird geprägt durch die drängenden Fragen menschlicher Existenz. Die Studierenden werden hier eine Einführung in Grundfragen europäischen Philosophierens der Moderne erhalten.

Natur und Kultur im höfischen Roman: Erec

Der Fokus dieser Veranstaltung liegt auf dem ersten deutschen Artusroman, dem "Erec" des Hartmann von Aue. Laura Weiß wird sich in ihrer Veranstaltung mit der französischen Vorlage dieses Artusromans auseinandersetzen und den Schwerpunkt dabei auf die Darstellung von Natur und Kultur legen.

Sprachliche Minderheiten in der Romania

Kathrin Andree verbindet in ihrer Veranstaltung Geschichte, heutige Situation und sprachliches Profil ausgewählter Minderheitensprachen in romanischsprachigen Ländern. Dabei bildet die Beschreibung der Sprachenvielfalt in Frankreich, Italien und Spanien den thematischen Schwerpunkt. Es werden grundlegende Begrifflichkeiten geklärt und rechtliche Rahmenbedingungen europäischer Minderheitensprachen betrachtet.

Mehrsprachigkeit: Jiddisch

In Ihrer Veranstaltung "Mehrsprachigkeit: Jiddisch" beschäftigt sich Daria Vakhrushova mit den wichtigsten Aspekten der Fusionssprache Jiddisch, welche Komponenten der hebräisch-aramäischen, romanischen und slawischen Sprache vereint. Die Mehsprachigkeit der Juden wird mit Berücksichtigung von historischen und kulturellen Aspekten betrachtet.

Durch die Unterstützung des Dekanats der Philosophischen Fakultät sowie des Instituts für Internationale Kommunikation kann dieses neue Lehrangebot ermöglicht werden.

Files:
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